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UMSATZSICHERUNG IN DER FINANZKRISE
eine antwort, die einen
Ausweg zeigt -
DIE REALE
WIRTSCHAFT VORAUSSICHTLICH DAS NÄCHSTE OPFER -
DAS MÄRCHEN
VON DEN 16 MUTIGEN UNTERNEHMENSFÜHRERN -
KEIN MÄRCHEN-EINE WAHRE
GESCHICHTE - ERGREIFEN SIE DIE
INITIATIVE!
Blockaden-fokussierte Führung des Vertriebs - ein ein-tägiger
Internsivworkshop
ALLE KUNDEN SPAREN -
WIE SOLL MAN DA DEN UMSATZ SICHERN?
Der Chief Sales Officer trägt die
Hauptverantwortung für die Umsatzsicherung. Wie soll dies geschehen, wenn
die Kunden sparen, sparen, sparen ... und die Banken bei der Kreditvergabe
immer knauseriger werden?
Die "klassische" Antwort ist: " wir sparen uns
aus der Krise hinaus". Druck auf die Verkäufer erhöhen, Kosten schneiden
(noch mehr?!), Kurzarbeit, Personal entlassen. Wird das den Chief Sales
Officer wirklich erfolgreich bei der Sicherung des Umsatzes machen?
Unser Netzwerkpartner
Bernard Lietaer
ist weltbekannter Experte auf dem Gebiet monetärer Systeme. Er hat (mit
Dr.
Robert Ulanowicz und
Dr. Sally Goerner)
im März 2009 in SAPIENS
den Artikel Options
for Managing a Systemic Bank Crisis publiziert, der eine
tiefgehende Analyse der derzeitigen Finanzkrise bietet - und einen
interessanten und hochwirksamen Lösungsvorschlag für die Umsatzsicherung von
Unternehmen.
Wir bringen hier - mit freundlicher
Genehmigung von Bernard Lietaer - einen Auszug aus diesem Dokument (frei ins
Deutsche übersetzt). Studieren Sie unbedingt das gesamte Dokument. Es gibt
Ihnen wesentliche Einsicht in das wahre Wesen der derzeitigen Finanzkrise,
und gibt Ihnen wichtige Ansätze dafür, wie Sie als Chief Sales Officer diese
Krise erfolgreich meistern können.
Die "reale" Wirtschaft wird sich voraussichtlich das nächste Opfer der
Finanzkrise. Unabhängig von den Maßnahmen der Regierungen für die
Kreditindustrie wird es für die Unternehmen in den nächsten Jahren viel
schwieriger, von Banken Kredit zu erhalten.
Der daraus resultierende Domino-Effekt einer
Kette von Insolvenzen wird mit all seinen Auswirkungen auf die
Arbeitslosigkeit und andere soziale Probleme noch schwieriger zu stoppen
sein, als der Domino-Effekt im Bankensystem. Es ist sinnlos zu hoffen, dass
die Regierungen in der Lage sein werden, solche Dominoeffekte aufzufangen,
nachdem sie bereits die enormen Kosten für die Rettung der Banken getragen
haben.
Es war einmal eine Krise, ähnlich wie die, in
der wir uns heute finden. Da trafen sich sechzehn Geschäftsleute. Sie alle
hatten Nachricht von ihren Banken. Entweder wurde ihre Kreditlinie reduziert
oder gekündigt. Und viele ihrer Kunden hatten gleichlautende Nachricht
erhalten. Der Konkurs ihrer Unternehmen war nur noch eine Frage der Zeit.
Sie erkannten ihre Problem: um von einem
Lieferanten Rohmaterial zu kaufen, mussten sie Geld von den Banken leihen.
Und diese Lieferanten benötigten ebenso Geld von den Banken, um wieder von
ihren Lieferanten zu kaufen.
Da fanden sie einen Ausweg: Sie beschlossen,
ein System des gegenseitigen Kredits einzuführen. Wenn das Unternehmen A
etwas vom Unternehmen B kaufte, erhielt A eine Debit- und B die
entsprechende Kredit-Buchung. So definierten Sie ihre "eigene Währung",
deren Wert identisch mit der nationalen Währung war - aber mit einer
Besonderheit: es wurden keine Zinsen berechnet.
Die Banken im Land wurden sehr böse. Sie
lancierten eine massive Propagandakampagne um diese revolutionäre Idee zu
Fall zu bringen.
Wie durch ein Wunder waren aber alle ihre
Bemühungen erfolglos. Gegen alle Widerstände rettet das kleine System die
Unternehmen vor dem Bankrott. Nicht nur das - sie gründeten eine
Genossenschaft, die nach einiger Zeit sogar Kredite an ihre Mitglieder
vergeben konnte - zu dem erstaunlich niedrigen Zinssatz von 1-1,5%. immer
mehr Unternehmen schlossen sich der Genossenschaft an. Schließlich waren
fast ein Viertel aller Unternehmen im Land Mitglieder dieser Genossenschaft.
Das Land, in dem die 16 Unternehmen ihre
Genossenschaft gründeten, erfreute sich stets legendärer wirtschaftlicher
Stabilität.
Fünfundsechzig Jahre später fand ein
amerikanischer Professor in einer ökonometrischen Studie das Geheimnis
dieser Stabilität. Es war die seltsame inoffizielle Währung, die in
Verbindung mit der nationalen Währung die ökonomische Stabilität bewirkte:
In einer Rezession stieg die Menge dieser
inoffiziellen Währung deutlich, wodurch die Auswirkungen der Rezession auf
den Umsatz der Unternehmen und damit auf die Arbeitslosigkeit gering
blieben. Wenn es einen Boom gab, erweiterte sich die Menge der nationalen
Währung, während die Aktivität in der inoffiziellen Währung proportional
sank. Die überraschende Auswirkung ist, dass das spontane antizyklische
Verhalten dieser kleinen "unorthodoxen" Währung tatsächlich dazu beitrug,
dass die Zentralbank des Landes in ihren Bemühungen zur Stabilisierung der
Wirtschaft erfolgreich war.
Dies ist kein Märchen, sondern die wahre Geschichte der
WIR-Systems. Das Land
ist die Schweiz und die sechzehn Gründer trafen sich in Zürich im Jahr 1934.
Und das WIR System besteht noch heute. Der jährliche Umsatz der Unternehmen
in der WIR-Währung ist jetzt über 2 Milliarden Dollar pro Jahr.
Und vor kurzem wurde im Schweizer Parlament der
Vorschlag gemacht, dass die Schweizer Regierung Steuerzahlungen in der WIR
Währung akzeptieren solle, um die Auswirkungen der Bankenkrise auf die
Gesamtwirtschaft abzuschwächen.
Sie sehen den Nutzen eines solchen Systems für das
Business-to-Business Geschäft ein? Ergreifen Sie die Initiative! Treffen Sie
sich mit Ihren Kunden und Lieferanten. Studieren Sie gemeinsam das WIR System.
Und finden Sie mit einem solchen Modell einen Ausweg aus der Umsatzkrise.
Mit den heute zur Verfügung stehenden IT
Instrumenten kann ein solches System mit einem Bruchteil der Kosten in Gang
gesetzt werden, als es das ursprünglich manuelle WIR System erforderte.
Wir werden unseren Workshop am 4.November in Linz
abhalten.
Er bietet einen intensiven Arbeitstag, in dem die
Teilnehmer in die Prinzipen der blockaden-fokussierten operativen
Vertriebsführung eingeführt werden und die entsprechenden Methoden unmittelbar
für die eigene Führungsaufgabe anwenden.
Hier können Sie das
Datenblatt herunterladen
... und hier können Sie sich anmelden.
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Deutsch: 16.2.2010, Wien
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